KLEEB-LÖTSCHER

KONZEPTION-KREATION-KOMMUNIKATION

 

 

 

 

 
DNS

Szenografie:
Bloodhound-Museum
Gubel/Menzingen

Das englische «Fliegerabwehr-Lenk-waffensystems Bloodhound» wurde 1964 während des Kalten Krieges auf dem Gubel bei Menzingen installiert. Es sollte der Verteidigung des Schweizer Luftraumes dienen, über eine Reich-weite von 100 Kilometer verfügen und Flieger in Höhen bis 20’000 Meter und über die Landesgrenzen hinaus bekämpfen können. Fast zeitgleich wurde als Ergänzung dazu das «Kampf-flugzeug Mirage» beschafft. Die Feuer-einheit auf dem Gubel, bestehend aus Einsatzstelle, Beleuchtungsradar, Lenkwaffenwerfern, Stromversorgung, Kontrollstelle mit Kommandoposten und weiterer Infrastruktur nahm man

1999 ausser Betrieb und stellte sie unter Denkmalschutz. Heute ist das Waffensystem als weltweit einzige noch vollständig erhaltene Einrichtung dieses Typs samt Museum öffentlich zugänglich. Was bis vor kurzem noch streng geheim war, ist heute Kultur.

 

mehr

In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege und der Militäthistorischen Stiftung des Kantons Zug richteten wir 2002 einen geführten Rundgang ein und bestückten die einzelnen Stationen auf dem Gelände mit Schildern. Für die Beschriftungstafeln und Drucksachen haben wir eine spezielle digitale Schablonenschrift entwickelt. Beim Eingangsbereich wurde zudem ein Informationsraum mit einem kleinen Museum eingerichtet, das Einblick gibt
in die Geisteshaltung des Kalten Krieges und in die damalige Technik. Weiter gestalteten wir ein grossformatiges Plakat sowie einen Flyer mit Orientierungsplan.

 
weniger

Für die Eröffnung des Museums schufen
wir ein Plakat, das die grafischen
Elemente des Steuerungscomputers zeigt.

Auftraggeber: Amt für Denkmalpflege und Archäologie Kanton Zug/Militär-historische Stiftung Kanton Zug MHSZ. Architekt: Alois M. Fischer Architekten, Cham. Gestaltung, Szenografie, Signa-letik, Kommunikation: DNS-Transport, Zug. Recherchen, Texte: Michael
van Orsouw, Zug. Produktion: Signal AG, Dierikon; Bösch Siebdruck, Stans; Printlink AG, Zürich; Bütler.biz, Zug.

Das Lenkwaffensystem «Bloodhound», 1964 in Betrieb genommen und bis 1999 streng geheim, ist heute ein Museum.

Fürs Museum gestalteten wir einen
Flyer, der die Funktionen der einzelnen
Stationen auf dem Gelände erläutert.

Die Abschussrampen mit den radar-gesteuerten Lenkwaffen sind ein-
drückliche Zeugen des Kalten Krieges.

Für sämtliche Objektbeschriftungen auf dem Gelände haben wir eine digitale Schablonenschrift entwickelt.

Im zentralen Informationsraum wird
die Geschichte und der Betrieb der Lenkwaffenstellung hautnah vermittelt.

 

Mit direkt auf Metalltafeln gedruckten Texten vermitteln wir die spannenden Hintergründe der militärischen Anlage.

Die Einrichtungen im Innern wurden als Relikte einer längst vergangenen
Zeit in originalem Zustand belassen.

Auch die originalen Elektronikteile aus
den 1960er-Jahren haben wir neu
geordnet, etikettiert und beschriftet.

Auftraggeber: Amt für Denkmalpflege und Archäologie Kanton Zug/Militär-historische Stiftung Kanton Zug MHSZ. Architekt: Alois M. Fischer Architekten, Cham. Gestaltung, Szenografie, Signa-letik, Kommunikation: DNS-Transport, Zug. Recherchen, Texte: Michael
van Orsouw, Zug. Produktion: Signal AG, Dierikon; Bösch Siebdruck, Stans; Printlink AG, Zürich; Bütler.biz, Zug.

Untermüli 1, CH–6300 Zug

041/763 33 80, mail@kleeb-loetscher.ch

 

 

 

 

ZURÜCK